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Wann und wie wird gefüttert?

Nur bei wirklich kaltem Wetter sollte Futter angeboten werden. Bei strengem Frost mit Nachttemperaturen unter -5°C, geschlossener Schneedecke, Eis oder Raureif. Im Spätherbst und im frühen Winter finden Vögel ihre Nahrung in Form von Samen aller Art, Beeren und Insekten, die als Puppen, Larven oder Eier überwintern. Damit tragen sie zum natürlichen Gleichgewicht der Arten bei. Bei der Auswahl von Futterhäuschen oder Futtergeräten ist v.a. auf Hygiene zu achten. Das Futter soll trocken bleiben, da es sonst verdirbt. Futterhäuser oder Futtersilos müssen deshalb so gebaut und angebracht sein, dass ihr Futter nicht von Schnee oder Regen durchnässt werden kann.

Ebenso sind Vogelhäuschen vorzuziehen, wo die Vögel nicht in das dargebotene Futter koten können. Der Handel bietet Körner-Fett-Gemische wie Meisenringe, -glocken und -knödel an, die einfach an Baumästen im Garten oder am Fenster aufgehängt werden können. Sie haben gegenüber Futterhäuschen den Vorteil, dass keine Nahrungsreste entstehen. Das Fett schützt zudem die Körner oder Flocken der Mischung vor Nässe. Für Bodenvögel wird eine Mischung in flache Schalen oder Blumentopfuntersetzer gestrichen und an wettergeschützten Futterplätzen aufgestellt. Wasser darf den Vögeln im Winter nicht gereicht werden. Die Gefahr, dass ihr Gefieder durchnässt wird, ist viel größer als der Durst, den Vögel leicht durch Raureif, Schnee oder Tau stillen.