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Staatliche Vogelschutzwarte
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Presseartikel Frankfurter Rundschau vom 4. April 2012 _________________________________________________________________________

Einweihung des Neubaus der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Frankfurt

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Seit 1973 betreiben die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zusammen mit der Stadt Frankfurt eine gemeinsame Vogelschutzwarte. In die Jahre gekommen wurde das Gebäude mit Mitteln des Eigentümers HESSEN-FORST und der Länder jetzt grundlegend saniert und um einen Neubau ergänzt.

Nach fast 2-jähriger Bauzeit wurde am 31. August 2011 mit zahlreichen Gästen aus Politik, Naturschutzverbänden, -behörden und Industrie der Neubau der Vogelschutzwarte feierlich eingeweiht.

Nach Einführung und Begrüßung der Gäste durch den langjährigen Leiter der VSW, Dr. Klaus Richarz, ging die Hessische Umweltministerin, Frau Staatministerin Lucia Puttrich, in ihrer Ansprache auf die besondere Bedeutung der Vogelschutzwarte bei der Vermittlung des Naturschutzgedankens in der Öffentlichkeit ein und hob dabei vor allem die vielfältigen Arbeitsfelder und erzielten Erfolge dieses Instituts für angewandte Vogelkunde hervor. Weit über die Grenzen des eigentlichen Geschäftsbereichs hinaus wirke die Vogelschutzwarte bei der Klärung ornithologischer Fragestellungen im Hinblick auf Landnutzung/Vogelschutz, dem Einfluss von nachwachsenden Rohstoffen, erneuerbaren Energien oder etwa den Auswirkungen von Freileitungen auf Vögel. Bei letzterem Themenbereich könne die VSW in Frankfurt durchaus als „Marktführer“ bezeichnet werden. Hat sie doch durch mehrjährige Forschungsarbeiten sowie an den anschließenden Entwicklungsarbeiten und Umsetzungskonzepten maßgeblich zur Entschärfung des Konfliktes Vogelanflug an Freileitungen beigetragen.
 
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Frau Staatsministerin Puttrich betonte weiterhin noch die enge Zusammenarbeit der VSW mit den ehrenamtlich im Vogelschutz tätigen Einzelpersonen und Verbänden und hob die durch die Arbeit für mehrere Bundesländer erzielten Synergieeffekte hervor. Sie stellte abschließend fest, dass das Motto der Vogelschutzwarte „Staatliche Vogelschutzwarte – für Vögel und Menschen“ kaum besser hätte gewählt sein können und dass diese Einrichtung, getragen von drei Ländern und der Stadt Frankfurt, im neuen „Look“ ihren übertragenen und selbstgestellten Aufgaben so künftig noch besser nachkommen könne.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken bezeichnete die Vogelschutzwarte in Frankfurt, als einen unentbehrlichen Ort ornithologischer Kompetenz, der gleichermaßen Anlaufstelle sei für Wissenschaftler, Vogelfreunde, und Ratsuchende. „Vogelschutz bietet unschätzbar wertvolle Chancen, die Menschen anzusprechen und die Themen des Naturschutzes anschaulich zu machen“, so Ulrike Höfken. Das langjährige gemeinsame Engagement der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland mit der Stadt Frankfurt bezeichnete die Umweltministerin in diesem Zusammenhang als wegweisend für den Vogelschutz und als beispielhaft für die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg.

Anlässlich der Veranstaltung wies Ulrike Höfken auch hin auf aktuelle Schwerpunkte im Naturschutzprogramm des Landes Rheinland-Pfalz, Bereiche mit großer Bedeutung auch für den Vogelschutz. Als eine erste zentrale Aufgabe nannte sie die Umsetzung einer Biodiversitätsstrategie auf Basis des nationalen Aktionsprogramms. „Unser Ziel ist es, dem Artenrückgang und der Bedrohung von Lebensräumen durch gezielte Programme und Maßnahmen entgegenzuwirken.“

Als weiteren Punkt führte sie den Erhalt und die Sicherung der rheinland-pfälzischen Natura-2000-Gebiete auf. Hier würden bis zum Ende der Legislaturperiode Bewirtschaftungspläne für alle Natura-2000-Gebiete erstellt und zur Grundlage der Bewirtschaftung gemacht.
 
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Dr. Andreas Bettinger (Leiter des Biodokumentationszentrums des Saarlandes), überbrachte die Grüße der verhinderten saarländischen Umweltministerin Simone Peter ebenso wie Klaus Wichert (Leiter des Umweltamtes der Stadt Frankfurt) die Grüße der Frankfurter Umweltdezernentin Dr. Manuela Rottmann. Beide gingen jeweils auf die Rolle der VSW in ihrem Geschäftsbereich sowie die übergreifenden Aufgaben ein. Anschließend stellte Dr. Norbert Schäffer, Leiter der Europa-Abteilung der RSPB, Cambridge, die moderne Rolle der Vogelschutzwarte im europäischen wie globalen Kontext dar.

Abschließend stellte Frau Architektin Anja Thede die Planung und Baufertigstellung des nach neuesten Energiesparkonzepten errichteten Gebäudes vor. Auch der Artenschutz kam bei der Planung nicht zu kurz. Architektin Anja Thede erläuterte, dass die Fassade eines Gebäudeteils komplett begrünt werde, so dass hier Nistmöglichkeiten und Lebensräume entstehen können. Konzept war auch, dass die großen Fensterflächen nicht nur für angenehm helle Räume sorgen, sondern mit einem Schutz gegen Vogelschlag versehen sind. Spezielle Gläser sowie Beschichtungen machen die Fenster für Vögel sichtbar und die Glasfläche wird als Barriere erkannt.

Michael Gerst, als Leiter des Landesbetriebs HESSEN-FORST auch Bauherr, würdigte bei der Schlüsselübergabe die Planung und Bauausführung des Architekturbüros Anja Thede aus Darmstadt. Die Modernisierung wurde konsequent unter dem Aspekt des vorbildlichen Klimaschutzes umgesetzt. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, den Nachhaltigkeitsgedanken in den Mittelpunkt der Umbaumaßnahmen zu rücken“ so Gerst. Daher wurde der Neubau des Mitteltraktes in Holzbauweise errichtet und mit Holzfaserplatten gedämmt. Als Energieträger für die sparsame Heizung können heimische Holzpellets verwendet werden.
 
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Ministerin Puttrich stellt auf dem Hessentag Poster und Postkartenserie zu Weidelandschaften vor

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Ministerin Lucia Puttrich (links) mit der GEH-Geschäftsführerin Antje Feldmann und dem Sprecher der Nachhaltigkeits-Projektgruppe Gerd Bauschmann bei der Vorstellung des Posters.

Die Hessische Landesregierung will eine nachhaltige Entwicklung des Landes voranbringen und hat daher im Mai 2008 die „Nachhaltigkeitsstrategie Hessen“ ins Leben gerufen. Verschiedene Projektgruppen entwickeln Projektpläne und begleiten ihre Umsetzung.
Achtzehn zukunftsweisende Projekte werden derzeit umgesetzt, die meisten aus dem Bereich Energie/Klimaschutz.

Das Projekt „Artenvielfalt in Hessen - auf Acker, Wiesen und in Gärten“ wurde von der Abteilung Landwirtschaft des HMUELV initiiert und basiert auf vier Säulen. Neben anderen Akteuren ist auch die Vogelschutzwarte daran beteiligt. So wird in der Projektsäule „Grünland und Weiden: Augenweiden in Hessen“ die Etablierung und Förderung von Weideverbundsystemen angestrebt, die – teilweise in Kulissen von EU-Vogelschutzgebieten – auch die Verbesserung der Situation der Wiesenvögel zum Ziel haben. In der Projektsäule „Obst- und Gemüsegarten Hessen“ geht es nicht nur um die Erhaltung und Vermehrung alter Obstsorten um ihrer selbst willen, sondern auch um die Verbesserung des typisch hessischen Lebensraums Obstwiese für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, insbesondere für die Streuobstvögel. In der Projektsäule „Vielfalt in Fruchtfolgen im Ackerbau“ schließlich wird derzeit von der Vogelschutzwarte gemeinsam mit Verbandsvertretern und Fachornithologen untersucht, wie sich der Anbau nachwachsender Rohstoffe auf Feldvogelgemeinschaften auswirkt und wie sich die daraus eventuell erwachsenden negativen Einflüsse minimieren oder sogar ins Positive drehen lassen.

Sprecher der Projektsäule „Grünland und Weiden: Augenweiden in Hessen“ ist Gerd Bauschmann von der Staatlichen Vogelschutzwarte, gleichzeitig auch Vorsitzender des Vereins „Weidewelt“, der sich mit naturschutzkonformer Landnutzung durch Beweidung auseinandersetzt. Die Projektsäule ist in drei Bausteine gegliedert: Baustein 1: Beratung von Weideverbundprojekten, Baustein 2: Informationssystem zu Weideverbundprojekten und Baustein 3: Mittelakquise für Weideverbund- und Tierzuchtprojekte

Bei einem ersten Erfahrungsaustausch „Weideprojekte in der Praxis“, an dem Landwirte, Behördenvertreter und Naturschützer teilnahmen, wurde festgestellt, dass noch großer Beratungsbedarf herrscht. Es wurde daher vereinbart, in der Wetterau unter dem Begriff „Weideverbund Wetterau“ einen „Runden Tisch Beweidung“ durchzuführen sowie eine GIS-basierte Karte mit Angaben zu bereits beweideten und aus naturschutzfachlicher Sicht beweidbaren Flächen sowie den realen und potenziellen Beweidern zu erstellen. Im Kellerwald werden die Träger des Großschutzgebiets-Projektes zur Etablierung einer „Arche-Region“ beraten.

Die Website „Weideprojekte in Hessen“ (www.weideprojekte-hessen.de) ist die Basis für ein Informationssystem zu Weideverbundprojekten. Den Nutzern werden u.a. detaillierte Informationen über eine Vielzahl von Weideprojekten in Hessen und differenzierte Beratung angeboten.

Eine Machbarkeitsstudie im „Grünlandprojekt Spessart“ zur Entwicklung relevanter Maßnahmen im Bereich des Arten- und Lebensraummanagements wurde erstellt. Sie stellt die Basis für ein EU-Fördervorhaben LIFE+ dar. In der Wetterau ist 2011 ebenfalls eine Machbarkeitsstudie für ein Förderprojekt „Weideverbund Wetterau“ in der Kulisse von EU-Vogelschutzgebiet, FFH-Gebieten, LSG und Überschwemmungsgebieten vorgesehen.

Ministerin Lucia Puttrich lobte auf dem Hessentag in Oberursel die Aktivitäten der Projektgruppe „Grünland und Weiden: Augenweiden in Hessen“ und insbesondere deren Initiativen zu den nachhaltigen Landwirtschafts- und Naturschutzprojekten „Grünlandprojekt Spessart“ und „Weideverbund Wetterau“. Wie sie sagte, leisten extensive Weidesysteme einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt auf allen Ebenen, also dem Erhalt von Landschaften und Lebensräumen, von Tier- und Pflanzenarten sowie der genetischen Vielfalt bei Nutztieren, insbesondere dem Erhalt alter Rassen.

Da großflächige, vielgestaltige Weidelandschaften zahllose Besucher anlocken und somit auch den Tourismus fördern, hat die Projektgruppe jetzt ein Poster „Augenweiden in Hessen“ sowie eine Postkarteserie herausgebracht, die dazu dienen sollen, nicht nur die Schönheit der Landschaften, sondern auch deren Funktionen zu präsentieren. Ministerin Puttrich stellte am Gemeinschaftsstand der Projektgruppe und der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen (GEH) die neuen Medien der Öffentlichkeit vor.
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Poster und Postkarten sind zu beziehen bei der GEH, Walburgerstraße 2, 37213 Witzenhausen, Tel.: 05542/1864.
 

Spektakuläre Markierungsaktion bei Graugänsen in der Wetterau

Die erwachsenen Gänse und größeren Jungtiere wurden mit auffälligen, aber die Tiere nicht störenden Halsringen versehen, die kleinen Jungen mit Beinringen. Da die Halsringe mit einer dreistelligen schwarzen Zahlen-Buchstaben-Kombination auf gelbem Grund auch auf weitere Entfernung mit dem Fernglas gut abzulesen sind, bittet die Vogelschutzwarte nicht nur Naturschützer, sondern auch Spaziergänger, Landwirte und Jäger, in den nächsten Monaten und Jahren auf solche Markierungen zu achten und sie unter Nennung von Datum und Ortsangabe an die Vogelschutzwarte (g.bauschmann@vswffm.de) zu melden. So kann zukünftig festgestellt werden, ob die Tiere standorttreu sind, ob sie größere Ortsveränderungen innerhalb der Wetterau vornehmen oder ob sie sogar ganz abziehen

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In der gesamten Wetterau brüten derzeit 125 bis 130 Paare Graugänse sowie rund 50 Nilganspaare. Dazu kommen noch die sogenannten „Nichtbrüter“, also Tiere ohne Brutverhalten oder solche, die die Brut frühzeitig aufgeben mussten. Im Winter treten dann bis zu 1.400 Graugänse und über 300 Nilgänse auf, allerdings sind diese Bestände in den letzten Jahren wieder abnehmend. Dazu kommen als nordische Gäste rund 280 Saatgänse und 70 Blässgänse, beide ebenfalls graue Arten, die der Laie kaum von den Graugänsen unterscheiden kann. Sie sind nach EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt und haben bei uns auch keine Jagdzeit. Von Landwirten wird beklagt, dass im Umfeld von Naturschutzgebieten (NSG) und Vogelschutzgebieten (VSG) seit ungefähr 10 Jahren verstärkt Fraßschäden durch diese Gänse in Getreide- und Rapsäckern auftreten würden und fordern Entschädigungen. Gerade in den Natura 2000-Gebieten bedarf es aber der Akzeptanz durch die Landwirte, damit sich die vorgegebenen Naturschutzziele durch eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung umsetzen lassen.

Aus diesem Grunde wurde 2010 ein Pilotprojekt "Rastvogelmanagement Wetterau" unter Beteiligung von Ministerium (HMUELV), Regierungspräsidium Darmstadt und Wetteraukreis gestartet. Parallel dazu wurde die Staatliche Vogelschutzwarte vom HMUELV beauftragt, die getroffenen Maßnahmen und deren Ergebnisse gutachterlich zu begleiten. Erste Ergebnisse liegen bereits vor.

Leider fehlen die Erkenntnisse, woher die Tiere kommen, die im Winter auf Raps- und Getreideäckern äsen. Stammen sie aus den Wetterauer VSG selbst oder ziehen unsere Vögel ab und werden durch Wintergäste ersetzt? Die Beantwortung dieser Frage ist enorm wichtig für die Maßnahmenplanung in den Natura 2000-Gebieten. Unter der Leitung von Gerd Bauschmann von der Staatlichen Vogelschutzwarte hat daher eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Prof. Dr. Hans-Heiner Bergmann von der AG Gänseökologie der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, dem amtlichen Schutzgebietsbetreuer Josef Tiefenbach (Hessen-Forst, Forstamt Nidda), den ehrenamtlichen Naturschützern Udo Seum (HGON und NABU) und Stefan Stübing (HGON) sowie dem Leiter der Beringungszentrale der Vogelwarte Helgoland, Olaf Geiter, den Plan entwickelt, einen Teil der "Wetterauer Grauganspopulation" zu beringen und farblich zu markieren.

Mit Zustimmung des Hessischen Umweltministeriums (HMUELV) und der Oberen Naturschutzbehörde beim RP Darmstadt wurden daher kürzlich im Bingenheimer Ried zwischen Bingenheim, Heuchelheim und Gettenau sowie am Teufelssee bei Weckesheim Gänse gefangen und beringt.

Dr. Susanne Homma und Olaf Geiter aus Ostfriesland leiteten die Aktion gemeinsam mit Gerd Bauschmann von der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Vor Ort wurden sie von über 30 Helfern aus HGON und NABU unterstützt. Auch der Jagdpächter mit seiner Frau war mit von der Partie. Weitere erfahrene Helfer kamen aus Nordrhein-Westfalen.

Da die Gänse nur gefangen werden können, wenn die Jungen noch nicht flugfähig sind und die Altvögel ihr Großgefieder mausern, also ebenso zu Fuß unterwegs sind, wurde am Randes des "Bingenheimer Rieds" mit einem Zaun eine Art Reuse gebildet, an dessen Ende sich der Fangkorb befindet. Mit einer langen Treiberkette wurden dann die Gänse langsam in die Fanganlage getrieben. Insgesamt 72 Grau- und eine Nilgans konnten so gefangen und beringt werden.
 
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Am Nachmittag ging es dann zum Teufelssee, um einige der sich dort aufhaltenden Nichtbrüter zu markieren. Dabei wurden die Naturschützer tatkräftig unterstützt durch Boote und Fahrer des Wasserrettungsteams der DLRG Friedberg-Bad Nauheim unter der Leitung von Jens Bothe. Zum Einsatz kamen die beiden Schlauchboote "Friedberg I" und "Bad Nauheim". Mit letzterem hatten sich kürzlich die Mitglieder der IRB (Inshore Rescue Boat) Mannschaft der DLRG Ortsgruppe beim dritten offenen IRB Deutschland Pokal die Gold Medaille als „Deutschlands schnellste Rettungsschwimmer“ gesichert.
 
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Da sich die Gänse mit den Booten nicht an Land treiben ließen, sondern ihr Heil tauchend in der Flucht suchten, mussten sie mit Keschern von den Booten aus gefangen werden. Hier bewährte sich die perfekte Zusammenarbeit der DLRG-Wasserretter aus der Wetterau und der „Gänsefänger“ aus Ostfriesland und Nordrhein-Westfalen. Einschließlich der „Landfänge“ (einige Gänse suchten ihr Heil auf dem Land) konnten schließlich gut ein Dutzend Gänse beringt werden.